Burnout-Syndrom (engl. (to) burn out: "ausbrennen")

ist eine körperliche, emotionale und geistige Erschöpfung aufgrund zeitlich langandauernder beruflicher und/oder privater Überlastungen mit dem Unvermögen sich aus eigener Kraft zu regenerieren.

 

Burnout ist...

  • eine Fehlbelastung ohne Aussicht auf Entlastung
  • gilt in der medizinischer Sicht nicht als seelische Erkrankung sondern eher Risikozustand
  • eine Folge (sozialer) Überlastungen im Beruf und oder Privaten Umfeld
  • als prozesshaftes Geschehen und langsame Entwicklung, oft über viele Jahre hinweg
  • produziert „Folgeerkrankungen“ wie z.B. Bluthochdruck, Tinitus oder Depression
  • keine Reaktion auf einmalige und extreme Belastungen,           SONDERN individuelle Reaktion auf andauernde bzw. wiederholte emotionale Belastungen im (beruflichen und/ oder privaten) Alltag

Aufgrund des stetig wachsenden Drucks...

auf allen Ebenen unserer Gesellschaft hat der Mensch noch nie so viele Herausforderungen bestehen müssen wie zur heutigen Zeit! Anfangs sind wir, wie viele Menschen, hoch engagiert und sind Feuer und Flamme für eine Aufgabe, ein Prokekt und im Beruf, doch irgendwann wird es zu viel...


Darin besteht die Gefahr...

anhaltende chronische Fehlbelastung, die vom Betroffenen auf längere Zeit kaum mehr bewältigt werden können, sind Ausgangspunkt für den Menschen in einen Burnout-Prozess zu rutschen.

Folgende mentale Symptome deuten auf einen Burnout-Prozess hin:

Der Betroffende ist:

  • agressiv/ cholerisch
  • nicht mehr verlässlich
  • nicht mehr motiviert
  • erschöpft
  • schwermütig
  • lacht nicht
  • kappselt sich ab

Welche Symptome deuten äußerlich beim Betroffenen im beruflichen Umfeld auf einen Burnout-Prozess hin?

 Der Mitarbeiter:

  • vertröstet Kunden/Lieferanten/Kollegen und meidet Kontakt
  • kommt morgens spät und bleibt abends lang
  • hat unerklärliche Überstunden
  • macht langfristige Urlaubsplanung
  • ist nicht kritikfähig
  • ist nicht diskussionsfreudig



> wenn viele dieser Symptome ungefähr so zutreffen und Sie sich ausgelaugt fühlen, spricht man in der Schulmedizin von einem sog. Burnout-Syndrom.

Burnout gilt als ein Einflussfaktor und wird vom Arzt als sog. "Zustand der totalen Erschöpfung" (Diagnoseschlüssel Z73.0) erfasst...

 

... ausgebrannte Menschen mit chronischer emotionaler Erschöpfung und reduzierter Leistungsfähigkeit, stehen im Endstadium eines Burnout-Prozesses, der mit idealistischer Begeisterung angefangen hat und unbehandelt bis hin zur Depression und einer erhöhten Sucht- und Suizidgefährdung führen kann.